Kafkas 'Urteil' und die Literaturtheorie: Zehn Modellanalysen
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Das Urteil ist nicht zu erklären!?!
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„Das Urteil ist nicht zu erklären" so schrieb es Kafka 1913 in einem Brief an seine Verlobte Felice. Trotzdem, oder gerade deshalb, wurde immer wieder versucht DAS URTEIL zu interpretieren. In KAFKAS „URTEIL" UND DIE LITERATURTHEORIE werden einige dieser Interpretationen vorgestellt, die 10 Beiträge betrachten DAS URTEIL dabei aus den Blickwinkeln Hermeneutik, Strukturalismus, Rezeptionsästhetik, Sozialgeschichte der Literatur, Psychoanalyse, Gender Studies(auch Queer Studies), Diskursanalyse, Systemtheorie, Intertextualität und Dekonstruktion.
Kafkas ist vermutlich der Autor, dessen Werke uns bis heute am deutlichsten die Probleme der Interpretation vor Augen führen und so vielfach verschieden ausgelegt werden, wie kaum eine andere Literatur. Aus diesem Grund kann ich KAFKAS „URTEIL" UND DIE LITERATURTHEORIE jedem, der sich in Schule oder Studium mit Kafka, oder auch allgemein mit der Literaturtheorie beschäftigt, absolut empfehlen. Als Freizeitlektüre ist das 271 Seiten umfassende Werk(DAS URTEIL selbst nimmt davon 13 Seiten ein) natürlich weniger geeignet.
Eine Rezension von Maret "mih2" > Niedersachsen
vom 29. Mai 2004
Kundenrezensionen:
3. Ein Muss fürs Staatsexamen
2. Weitestgehend gut lesbar
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